Wir bauen ein systematisches Energiemanagement auf.
Es dient als zentrales Controlling- und Planungsinstrument, das Verbräuche, die damit verbundenen Kosten, Treibhausgasemissionen sowie den technischen und baulichen Zustand der Gebäude und bestehende Sanierungsbedarfe transparent macht. Ein besonderer Fokus liegt darauf, kontinuierliche Einsparpotenziale zu identifizieren und geeignete Maßnahmen abzuleiten.
Im Jahr 2024 haben wir hierfür einen Förderantrag zur Implementierung eines Energiemanagements gestellt. 2025 erhielten wir den entsprechenden Zuwendungsbescheid.
Die Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der Maßnahme „Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld (Kommunalrichtlinie)“, Förderbereich 4.1.2 „Implementierung und Erweiterung eines Energiemanagements“.
Vorhabenthema ist die Implementierung eines Energiemanagements im Studierendenwerk Ost:Brandenburg (Förderkennzeichen: 67K32104).
Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreut im Auftrag des Bundes Förderprogramme der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Seit 2008 initiiert und fördert die Bundesregierung im Rahmen der NKI zahlreiche Projekte zur Minderung von Treibhausgasemissionen. Das Spektrum reicht von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Unterstützungs- und Investitionsmaßnahmen. Ziel ist es, Klimaschutz nachhaltig vor Ort zu verankern und unterschiedliche Akteursgruppen – darunter Verbraucher, Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen – einzubeziehen.
Weitere Informationen: http://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Im Jahr 2026 starten wir mit der Umsetzung des Vorhabens.
Gefördert wird die Implementierung eines systematischen Energiemanagements mit dem Ziel, den Energieverbrauch nachhaltig zu senken und die Energieeffizienz in den Einrichtungen des Studierendenwerks zu steigern.
Die Förderung umfasst Personalressourcen im Energiemanagement, technische Ausgaben sowie die Vergabe von Aufträgen und Dienstleistungen, beispielsweise für Messtechnik, Software oder Gebäudebewertungen. Darüber hinaus werden weitere Sachausgaben und Qualifizierungsmaßnahmen unterstützt.
Das Energiemanagement behält die Verbräuche und Kosten der Gebäude kontinuierlich im Blick, identifiziert Schwachstellen und leitet gezielt Maßnahmen ein, um dauerhafte und kostenintensive Schäden zu vermeiden. Es analysiert die lokalen Gegebenheiten, bindet Mitarbeitende, Studierende sowie weitere relevante Akteure ein, fungiert als zentrale Schnittstelle und treibt die Umsetzung voran. Dadurch wird die Energieeffizienz im SWOBB nachweislich gesteigert.
Kurz gesagt: Durch ein systematisches Energiemanagement leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz.
Im übergeordneten Kontext gilt: Deutschland strebt bis 2045 Treibhausgasneutralität an.
Immobilien verursachen hohe laufende Kosten. Ziel ist es daher, Verbräuche zu reduzieren, Energie nachhaltig und zukunftsfähig einzusetzen und sämtliche Optimierungspotenziale konsequent zu nutzen. Ein systematisches Energiemanagement schafft hierfür die Grundlage und ermöglicht eine langfristig nachhaltige sowie klimafreundliche Bewirtschaftung der Einrichtungen.
Gleichzeitig stärkt es die Rolle des Studierendenwerks als verantwortungsbewusste Institution im Kontext der ökologischen Transformation. Durch den nachhaltigen Umgang mit den eigenen Liegenschaften wird zudem eine Vorbildfunktion eingenommen, die das Vertrauen von Studierenden und weiteren Stakeholdern stärkt.
- Etablierung organisatorischer Strukturen
- Monatliches Energiecontrolling
- Erarbeitung und Aktualisierung eines Energiebericht
- Installation und Beschaffung von Messtechnik
- Aufbau eines Liegenschaftskatasters
- Kommunikation, Nutzungssensibilisierung, Schulungen und Workshops
- Energieeinsatz- und Verbrauchsanalyse
- Aufstellung eines Aktionsplans
- Projektierung, Betriebsüberwachung, Optimierung
- Akquise und Beantragung von Fördermitteln
- Netzwerke
2026: Start der Implementierung, Aufbau der Strukturen und Vorbereitung des monatlichen Energiecontrollings.
2027: Einführung des monatlichen Energiecontrollings, Veröffentlichung des ersten umfassenden Energieberichts und Ableitung erster Maßnahmenpakete.
2028: Umsetzung priorisierter Effizienzmaßnahmen, Erstellung eines Fortschrittsberichts zu den erreichten Einsparungen und Vorbereitung der Verstetigung nach Projektende.
Bis Februar 2029: Abschlussphase mit Auswertung der Projektergebnisse und Sicherung der geschaffenen Strukturen im Regelbetrieb.
01.03.2026 – 28.02.2029
Kontakt
Projektadministratorin
Ornelle Mache

Telefon
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0152 | 28 87 51 25














