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NahWertVoll Bio-regionale Wertschöpfung und gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung am Beispiel der studentischen Verpflegung in Ostbrandenburg
Das Vorhaben „NahWertVoll“ hat zum Ziel, am Beispiel des Studierendenwerkes Ost:Brandenburg aufzuzeigen, wie eine gesunde Ernährung von Studierenden gefördert werden kann. Gleichzeitig soll das Studierendenwerk als Impulsgeber für den Aufbau regionaler Bio-Wertschöpfungsketten in einer Region agieren. Die Modellregion umfasst (Ost-)Brandenburg, wo das Studentenwerk mehrere Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen betreibt.
Im Vorhaben werden zunächst für die beteiligten Einrichtungen Potentiale zur Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Betrieben, Behörden und Hochschulen, des Einsatzes regionaler Bio-Lebensmittel und der Vermeidung von Lebensmittelverlusten analysiert, konkrete Konzepte für die Umsetzung entwickelt, diese in ausgewählten Einrichtungen erprobt, weiterentwickelt und wenn möglich verstetigt.
Es soll ein Austausch und Reflexionsraum für die Gemeinschaftsverpflegung in Brandenburg geschaffen werden, damit sich relevante Multiplikatoren und Multiplikatorinnen sowie Unternehmen in der Region vernetzen können.
Zielgruppen sind die Gäste der Mensen und Cafeterien des Studentenwerks, die für die Verpflegung verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie regionale Produzentinnen und Produzenten und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auf regionaler und nationaler Ebene.
Wir werden im Rahmen des Projektes den Anteil an biologischen und regionales Lebensmitteln erhöhen und mehr frische und saisonale Lebensmittel verarbeiten. Du profitierst also von einem insgesamt gesünderen Speisenangebot in der Mensa.
Verbundpartner ist die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die die Qualitätssicherung mit begleitet und Handlungsempfehlungen zur Förderung einer nachhaltigen Ernährung für Stakeholder in der Region sowie für andere Modellregionen ableiten wird. So stehen die Projektergebnisse auch zukünftigen Projekten zur Verfügung.
Am 16. Oktober ist World Food Day! Für uns ist das ein guter Anlass, um genauer hinzuschauen, was auf unserem Teller liegt und woher es kommt.
Unter dem Motto „Innovate Now. Nourish tomorrow.“ gibt es in all unseren Mensen zwei Stars aus der Region:
Mit der Reis-Alternative Ryce aus Brandenburger Bio-Roggen gibt es einen kostenlosen Milch-Ryce als Nachtisch.
Als Essen 1 gibt es „Lablabi” mit Bio-Kichererbsen vom Gut Friedersdorf in Brandenburg.
Roggen und Kichererbsen kommen beide gut mit Trockenheit und kargen Böden zurecht – optimale Voraussetzungen für einen zukunftsträchtigen Anbau in Brandenburg.
Das Projekt wurde im September 2024 gestartet und läuft bis August 2027.
Während der Semesterferien wurden die Mensen des Studierendenwerks Ost:Brandenburg zu kleinen kulinarischen Laboren. Gemeinsam mit der Kantine Zukunft Berlin (Speiseräume) testeten die Küchenmitarbeitenden neue Ideen mit Bio-Zutaten. Zu jedem Workshop gibt es ein eigenes Fokusthema, das die Küchen zuvor selbst festlegen. Diesmal drehte sich alles um Vollkornreis, kreative Salate mit Hülsenfrüchten und Getreide sowie Brot. Das Ziel: Durch Austausch und Praxis Herausforderungen meistern und neue, schmackhafte und gesunde Gerichte entwickeln.
Dabei zeigte sich schnell: Vollkornreis ist kein Standardprodukt. Sorte, Erntejahr und Zubereitung entscheiden über Geschmack und Konsistenz. Statt starrer Garzeiten im Konvektomaten ist Fingerspitzengefühl gefragt. Und genau das vermitteln die Workshops. Wie der Speiseplan mit frischen und regionalen Zutaten bereichert werden kann.
Die Workshops sind Teil des Projekts „NahWertVoll” und finden an all unseren Standorten statt. Die Inhalte der Workshops variieren je nach Bedarf der Küchenteams und sind ein wichtiger Teil des Projekts. Durch die Unterstützung von „Kantine Zukunft” lernen die Küchenteams, mit den Veränderungen in der Küche auf dem Weg zu einem höheren Bio-Anteil und mehr regionalen Produkten umzugehen.






















